Nachhaltigkeitsansatz

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Ableitung der Nachhaltigkeit

Abb: Logistiksystem (z.B. für die Energie-Ressourcen- bewirtschaftung) nach E.Fleischhacker (1994)
Abb 7: Regionale Kreislaufwirtschaft, 1. Ableitung aus Logistiksystem nach E.Fleischhacker (1994)
Abb 8: Nachhaltigkeit, 2. Ableitung aus Logistiksystem nach E.Fleischhacker (1994), (2008)

Logistiksystem

Das Logistiksystem nach E. Fleischhacker (1994) ist das zentrale Vorstellungs- und Analysemodell für gesamthafte, multidisziplinäre Strategie- Projekt- und Produktentwicklungen sowie das prozessorientierte Management samt Qualitätssicherung, Monitoring und dem abschließenden Dissemination Prozess. Innerhalb dieses - auf alle ressourcenwirtschaftlichen Aufgabenstellungen übertragbaren - Logistiksystems ist die "richtige Ware (Dienstleistung) im richtigen Zustand (z.B. qualitativ einwandfrei), in der richtigen Menge (z.B. Mangel, kein Überschuss) zur richtigen Zeit (z.B. nach Tagesbedarf) an den richtigen Ort (z.B. Haushalt) zu den dafür minimalen Kosten zu liefern". Das System besteht aus den Subsystemen DARGEBOT (Beschaffungsmarkt), BEDARF (Unternehmermarkt) und BEDARFSDECKUNG (Absatzmarkt), welche funktional über den Material-, Werte- und Informationsfluss zusammen hängen.

Kreislaufwirtschaft

Die Kreislaufwirtschaft leitet sich aus dem Zusammenhang des Ressourcenbewirtschaftungssystems nach E. Fleischhacker 1994 ab. Sie ist dann gegeben, wenn Dargebot, Bedarf und Bedarfsdeckung innerhalb der Systemgrenzen (Gemeinde, Region, Land) ohne externe Abhängigkeit funktionieren. (s.Abb.)

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit definiert sich nach E.Fleischhacker (1994), (2008) als „Ständiger Ausgleich von Ökologie, Ökonomie und Sozialem, bei dem keine Verbindung je reißen darf“. Diese dynamisierte Nachhaltigkeitsdefinition wurde aus dem Zusammenhang des Ressourcenbewirtschaftungssystems nach nachhaltigkeit.or.at heraus entwickelt und wurde erstmals vom Urheber anlässlich der vom Planungsverband Zillertal ins Leben gerufenen Bewegung "Fünf Sterne für Regionen" im Jahr 2008 veröffentlicht. Seither bestimmt diese Vorstellung über Nachhaltigkeit mit den ständig in Bewegung befindlichen "Smilies" den Alltag von vielen schwierigen (Projekt-) Entwicklungsprozessen; – so auch z.B. den Tiroler Energiestrategieprozess. Sie wird zunehmend von den verschiedensten Akteuren und Interessenten für Kommunikations-, Schulungs-, Ausbildungs-, Präsentations-, Berichtszwecke etc. verwendet. Dieses Vorstellungsmodell ist in Verbindung mit der Mythos Leitbild-Methode bei der Durchsetzung von - mit Akzeptanzfragen behafteten - Projekten von entscheidender Bedeutung, weil durch das Modell allen am Prozess beteiligten und interessensbehafteten Akteuren eine Mitverantwortung für die Erhaltung der Systemstabilität zu geteilt wird.