Ressourcenbewirtschaftungssystem

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Abb: Ressourcenbewirtschaftungssystem nach Fleischhacker, E 1994ff, Beispiel: Logistiksystem für die Energie- und Ressourcenbewirtschaftung

Das Ressourcenbewirtschaftungssystem (Logistiksystem nach Fleischhacker, E 1994) definiert sich aus dem natürlichen Systemzusammenhang von DARGEBOT (Ressourcen), BEDARF (Dienstleistungen, Waren, Produkte) und BEDARFSDECKUNG. In der Überlagerung mit den Begrifflichkeiten der Ökonomie bedeutet dies Beschaffungsmarkt, Absatzmarkt (Kunden- Käufermarkt) und Unternehmermarkt, welche funktional über den Material-, Werte- und Informationsfluss zusammen hängen. Innerhalb dieses - auf alle ressourcenwirtschaftlichen Aufgabenstellungen übertragbaren - Logistiksystems ist die "richtige Ware (Dienstleistung) im richtigen Zustand (z.B. qualitativ einwandfrei), in der richtigen Menge (z.B. Mangel, kein Überschuss) zur richtigen Zeit (z.B. nach Bedarfzeitpunkt) an den richtigen Ort (z.B. Haushalt) zu den dafür angemessenen (in der Regel minimalen) Kosten zu liefern". Das so definierte Logistiksystem ist das zentrale Analyse- und Vorstellungsmodell für gesamthafte, multidisziplinäre Strategie- Projekt- und Produktentwicklungen sowie das prozessorientierte Management samt Qualitätssicherung, Monitoring und dem abschließenden Dissemination Prozess.