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Nachhaltigkeit wird nach E. Fleischhacker als ständiger Prozess - im Sinne einer ständigen Ausgleichsnotwendigkeit zwischen Ökologie, Ökonomie und Sozialem - definiert. Dabei darf im ständigen Interessensausgleich keines der verbindenden Seile je reißen, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten. Der harmonische Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und Sozialem wäre dabei ein real nie erreichbarer statischer Idealzustand. Dieses Nachhaltigkeitsverständnis ist eine Weiterentwicklung des klassischen Drei-Säulenmodells, welches bisher die Nachhaltigkeit beschrieben hat. Die "Dynamische Nachhaltigkeit" wurde aus dem Zusammenhang des Ressourcenbewirtschaftungssystems nach E. Fleischhacker 1994 (sh. Kap. KONZEPTE UND PROGRAMME) heraus entwickelt und vom Urheber erstmals anlässlich der vom Planungsverband Zillertal ins Leben gerufenen Bewegung "Fünf Sterne für Regionen" im Jahr 2008 veröffentlicht. Seither hat die Vorstellung über die Dynamik der sich ständig in Bewegung befindlichen "Smilies" bereits den Alltag von vielen schwierigen Entwicklungsprozessen erobert und wird auch zunehmend von den verschiedensten Akteuren und Interessenten für Schulungs-, Ausbildungs-, Präsentations-, Berichtszwecke etc. verwendet. Besonders dienlich ist diese neue Definition als iteratives Zielfindungsmodell im Rahmen von Konzepten und Programmen, welche der Methodik nach E. Fleischhacker 1994 folgen (sh. Kap. KONZEPTE UND PROGRAMME).