Zusammenfassung

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Ein zukunftsorientiertes Konzept oder Programm kann ein sich selbst stabilisierendes kybernetisches Modell sein. Zentrales inhaltliches Element ist ein Systemmodell, welches das betrachtete System ganzheitlich, wirklichkeitsnah abbildet und als immer gleichbleibende Basis den ständigen Überblick ermöglicht, die Kommunikation erleichtert und Grundlage für die periodische Systemanalyse sowie EDV-gerechte Nachbildung des Systems in einem wasserwirtschaftlichen Datenmodell ist. Nach dem Regelkreisprinzip wird an der Zustandsverbesserung des Systems kontinuierlich gearbeitet, indem aus der Systemanalyse resultierende Maßnahmen in konkreten Umsetzungsprojekten realisiert und deren Ergebnisse wiederum zur neuerlichen Systemanalyse herangezogen werden. Dieser kybernetische Vorgang wird in fortzuschreibenden Monitoringberichten dokumentiert. Der hohe Umsetzungsgrad des als Erläuterungsbeispiel verwendeten Tiroler Wasserversorgungskonzepts ist ein Hinweis darauf, daß mit dem Ansatz schon in den frühen 90er Jahren ein nutzbringender Impulsgeber für die Wasserwirtschaft gefunden wurde.